Westerwaldsteine – Bunte Funde aus dem Forst

„Guck mal was ich gefunden habe!“ quietscht mir meine Freundin schon von weitem ekstatisch entgegen und hält mir einen kleinen Stein mit einem roten Herz unter die Neugiernase.
„Aaah!“ quietsche ich nicht minder ekstatisch zurück „davon hab‘ ich im Internet gelesen!“
„Ähm, wie jetzt – du hast gelesen, dass ich ’nen Stein gefunden habe?!“
„Nee…von diesen bemalten Steinen. Dreh‘ mal rum, da müsste was drauf stehen!“.

Und siehe da – auf der Rückseite des steinernden Fundstücks findet sich die bemerkenswert filigrane Aufschrift

#paintarockhidearockday
24. Juli 2019
#westerwaldsteine

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Der Wald-Ziest – kann „lecker“ und „locker“!


Nach der ‚Knoblauchsrauke und dem ‚Kriechenden Günselwird es nun langsam mal wieder Zeit, ein leckeres Kraut aus der grünen Vorratskammer von Doktor Wald vorzustellen. Also Vorhang auf und Bühne frei für den…(tadaaaaa!) Wald-Ziest!

Im Frühjahr vor der Blütezeit kann dieses Pflänzchen optisch leicht mit der Brennessel verwechselt werden, zumal sich die Beiden auch gerne mal die halbschattigen Standorte an Wegesrand und Gebüsch teilen. Allerdings sind die Blätter des Wald-Ziests weniger gezackt und fühlen sich im Gegensatz zum brennenden Kumpel ganz weich und zart an. Wenn man die Blätter abzupft und leicht reibt, riechen sie zuerst muffig und unangenehm. Das wahre (und ziemlich leckere) Gesicht des Wald-Ziests offenbart sich erst nach kräftigerem Reiben und Rubbeln, wenn der Pflanzensaft austritt.

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NR2 – welch‘ wunderbare Wandelei! (Waldlehrpfad Heimbacher Wald)

Über den Unterschied zwischen einem Spaziergang und einer Wanderung könnte man sich vermutlich ganz wunderbar streiten. (Man könnte aber stattdessen auch einfach wandern gehen. Oder eben spazieren.)

„Für alles unter zwanzisch Kilometer zieh‘ ich mir noch nicht mal die Wanderschuhe an!“ lautete früher mein Credo – aber die Gesellschaft meiner herzkranken Hundedame hat mir gezeigt, dass durchaus auch auf Ausflügen unter 10 km Wanderlust aufkommen kann. Wenn sich eine abwechslungsreiche Landschaft zusätzlich zu schönen Aussichten noch ein paar Höhenmeterchen ins Haar steckt, kann auch so ein Kurzstreckchen für ein zauberhaftes Erlebnis sorgen.

„Wandern ist eine Form weiten Gehens von mehreren Stunden.“ sagt Wikipedia. Nun gut, das würde auf den Waldlehrpfad Heimbacher Wald mit seinen knappen 4,5 km wohl dann eher nicht zutreffen, aber eigentlich ist es meinem Gemüt am Ende auch wurscht, was Wikipedia so vor sich hinbrabbelt.

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