Der Wald-Ziest – kann „lecker“ und „locker“!


Nach der ‚Knoblauchsrauke und dem ‚Kriechenden Günselwird es nun langsam mal wieder Zeit, ein leckeres Kraut aus der grünen Vorratskammer von Doktor Wald vorzustellen. Also Vorhang auf und Bühne frei für den…(tadaaaaa!) Wald-Ziest!

Im Frühjahr vor der Blütezeit kann dieses Pflänzchen optisch leicht mit der Brennessel verwechselt werden, zumal sich die Beiden auch gerne mal die halbschattigen Standorte an Wegesrand und Gebüsch teilen. Allerdings sind die Blätter des Wald-Ziests weniger gezackt und fühlen sich im Gegensatz zum brennenden Kumpel ganz weich und zart an. Wenn man die Blätter abzupft und leicht reibt, riechen sie zuerst muffig und unangenehm. Das wahre (und ziemlich leckere) Gesicht des Wald-Ziests offenbart sich erst nach kräftigerem Reiben und Rubbeln, wenn der Pflanzensaft austritt.

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NR2 – welch‘ wunderbare Wandelei! (Waldlehrpfad Heimbacher Wald)

Über den Unterschied zwischen einem Spaziergang und einer Wanderung könnte man sich vermutlich ganz wunderbar streiten. (Man könnte aber stattdessen auch einfach wandern gehen. Oder eben spazieren.)

„Für alles unter zwanzisch Kilometer zieh‘ ich mir noch nicht mal die Wanderschuhe an!“ lautete früher mein Credo – aber die Gesellschaft meiner herzkranken Hundedame hat mir gezeigt, dass durchaus auch auf Ausflügen unter 10 km Wanderlust aufkommen kann. Wenn sich eine abwechslungsreiche Landschaft zusätzlich zu schönen Aussichten noch ein paar Höhenmeterchen ins Haar steckt, kann auch so ein Kurzstreckchen für ein zauberhaftes Erlebnis sorgen.

„Wandern ist eine Form weiten Gehens von mehreren Stunden.“ sagt Wikipedia. Nun gut, das würde auf den Waldlehrpfad Heimbacher Wald mit seinen knappen 4,5 km wohl dann eher nicht zutreffen, aber eigentlich ist es meinem Gemüt am Ende auch wurscht, was Wikipedia so vor sich hinbrabbelt.

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Hallowach-Shake – Energie für frühe Wandervögel

Wenn man den Wetterfröschen Glauben schenken darf, lädt der Hochsommer gerade seine Glutkanonen, um uns in den nächsten Wochen nach Leibeskräften mit Hitze zu bombadieren.

Da lautet der wichtigste Tipp für Wandervögel natürlich: So früh wie möglich losmarschieren, solange die Temperaturen noch halbwegs erträglich sind.

Wenn man aber die maximalfrühen die Morgenstunden nutzen und zeitig zum Wandern oder Laufen durchstarten will, hat das allerdings auch einen nicht unerheblichen Haken: Man muss auch früh aufstehen, sonst wird’s nix mit dem frühen Vogel.

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