Märchen and MOHR – ein magischer Streifzug durch die Neuwieder Wälder

Gerade jetzt, an den ersten warmen Frühlingstagen, ist es ganz besonders schade, dass Outdoor and MOHR euch momentan leider nicht durch den nächtlichen Märchenwald von Neuwied führen darf.

Um diesen traurigen Umstand ein wenig erträglicher zu machen, haben wir mal ganz kräftig in die (desinfizierten) Händchen gespuckt und für euch eine virtuelle Lesestunde aufgenommen – und laden nun allerherzlichst zur vergnüglichen magischen Märchenstunde in die Wälder von Neuwied ein.

Hier gibt’s schon mal ein kleines Kostpröbchen:
(Ein Klick aufs Bildchen leitet zu Youtube…)

Magische € 7,77 für den vollen Märchenspaß!

Wer die Eintrittskarte für den vollen Märchenspaß über 30 Minuten lösen will, muss bloß magische 7,77 Taler in den PayPal-Zauberhut werfen –
und schon öffnet sich das Tor zum Märchenwald.

(Oder auch: „Märchen and Mohr“ kostet € 7,77 – am unkompliziertesten funktioniert eine Bezahlung über PayPal, dann bekommst du so schnell wie möglich den Link zur kompletten Vorlesestunde (aus youtubetechn. Gründen in 3 Teilen) zugeschickt.)
Wer kein PayPal nutzt, schreibt mir bitte eine Mail an doktorwald@outdoor-and-mohr.de – dann gibt’s die Kontodaten.

(Nicht erschrecken, der PayPal-Link spricht englisch.)


„Virtuelle Märchenwanderung? Top-Idee. Das machen wir mal fix!“

Tja, wie das eben so ist mit den tollen, schnellen Ideen…ganz so einfach war die Sache dann doch nicht. Zuallererst mussten wir uns ein wenig in die Technik einfuchsen (zugegebenermaßen hat Frau Simon da deutlich mehr gefuchst als der Techniktrottel Mohr) und wir mussten gegen heulende Winde und raschelnde Blätter ankämpfen, die die Geschichten mitunter komplett übertönt haben.

Und eigentlich war anfänglich ein männlicher Protagonist angedacht, auf den wir dann aber wegen der inzwischen verhängten Kontaktsperre verzichten mussten.

„Jetzt hör‘ mal zu! Es begab sich zu einer Zeit, als eine wunderschöne Prinzessin….“
– „Boah! Laaaangweilig!“
Auch die Hunde wurden nicht verschont und mussten als Testpublikum herhalten.
Die Begeisterungsstürme waren eskatisch.

Ein zusätzliches Problem stellte die plötzliche hohe Menschenfrequenz im Wald dar – selbst an den einsamsten Stellen latschte uns nicht selten plötzlich ein Filzhutträger mit Hund vor die Kamera. Und das natürlich immer gerade dann, wenn es gerade mal NICHT windete…oder Frau Mohr endlich mal einen Absatz fehler- und nuschelfrei vorgelesen hatte. Oder ein Quad bretterte mit lautem „Mööörp“ mitten durch die magischen Szenerien, oder die Ansprache des Waldgeistes wurde durch fröhliches „Hallooooo“ einer Läuferinnen-Erscheinung übertönt.

„Gleich…gleich kommt der spannende Teil, wo….“ –
mal wieder ein Spaziergänger ins Bild latscht. Ärks.

Nachdem dann nun endlich alles im Kasten war, musste sich Frau Simon durch diverse Schnittprogramme kämpfen…und zum guten Schluss haben wir dann festgestellt, dass auch Youtube Corona-Probleme hat.

Aber am Ende wurde alles gut.
Mehr noch – es wurde phantastuös und großartig und wir sind stolz wie Bolle und Oskar zusammen.

Ihr werdet sehen.
Und Frau Mohr und Frau Simon grinsten glücklich bis an ihr Lebensende (oder…bis zur Fortsetzung von Märchen and Mohr. Wer weiß…)

Eintrittskarten zum Märchenwald – Gutscheine für bessere Zeiten

Gerade jetzt, an den ersten warmen Frühlingstagen, ist es ganz besonders schade, dass ich euch momentan leider nicht durch den nächtlichen Märchenwald von Neuwied führen darf.

Aber es kommen auch wieder leichtere Zeiten, da bin ich ganz sicher – und dann wird wieder flaniert, bis der Zauberstab raucht!

Wir werden wieder zusammen im Mondlicht durch die Wälder streifen und Geschichten von weisen alten Zauberern, wunderschönen Eisprinzessinnen und Waldgeistern lauschen, während in der Ferne ein Käuzchen ruft.

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Die Stillebimmel

….oder „Klappe zu, Ohren auf!“

Heute möchte ich mal eine kleine, aber enorm wirkungsvolle Mitarbeiterin aus der Praxis von Doktor Wald vorstellen:

Damit meine Mit-Marschierer bei meinen Wald- und Wandererlebnissen den Zauber des Waldes mit allen Sinnen aufsaugen können, hat diese „Stillebimmel“ immer mal wieder kleinere und größere Auftritte.

Wenn diese kleine Glocke läutet, bedeutet das:
Jetzt alle mal für eine Weile die Lippen schließen, die Öhrchen spitzen und den Geräusche des Walden lauschen…dem plätschernden Bächlein, den zwitschernden Vögeln, den rauschenden Baumwipfeln…und einfach mal den Hirnkasten komplett „erden“ und zur Ruhe kommen lassen.

Gerade in absoluter Stille serviert der Wald immer wieder spannende Eindrücke und Geräusche, für die es sich durchaus lohnt, auch mal einige Minuten zu schweigen.

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